Regulationsstörungen – Schreikinder, Schlaf- und Fütterstörungen

, Ort: Online

Details zum Kurs

Fortbildungsstunden: 8

Zielgruppe: Hebammen und weitere Professionen auf Anfrage

Kosten: 150 Euro

Leitung: Sabine Friese-Berg

Kurszeiten:

13.10.2026: 09:00 bis 16:00 Uhr

Oft sind Hebammen die ersten Ansprechpartnerinnen für Eltern, deren Kinder nicht gut schlafen, nur schwer zur Ruhe kommen, viel weinen oder „schlecht“ essen. Diese Eltern erleben im Umgang mit ihren Kindern eine große Verunsicherung, sie sind oft erschöpft und überfordert, manchmal sogar verzweifelt. Fehlende Kenntnisse zu dieser Problematik können bei verzweifelten Eltern beispielsweise zu der falschen Annahme führen, dass das Kind bewusst handelt. Das und andere Gründe beeinträchtigen die Eltern-Kind-Beziehung und damit auch die co-regulatorische Unterstützung des Kindes durch die Eltern.  Dies wiederum führt zur Verschlechterung der Symptomatik. Damit steigt angesichts der extremen Überforderung der Familie das Risiko für Misshandlungen.

In diesen Situationen ist es wichtig, die Eltern nicht durch allgemeine Ratschläge zusätzlich zu verunsichern, sondern die Situationen der Familien individuell zu betrachten und spezifische Empfehlungen zu formulieren. Dazu ist es erforderlich, sowohl einen Überblick über die normalen Entwicklungsverläufe der Kinder zu haben als auch über ein Grundverständnis zu den einzelnen „Störungsbildern“ und den damit verbundenen emotionalen und psychodynamischen Belastungen der Eltern zu verfügen.

In dieser Veranstaltung wird ein Überblick über die Symptome, Ursachen und Erscheinungsbilder der Regulationsstörungen - Schrei-, Schlaf- und Fütterstörungen - vermittelt, auf dessen Grundlage Sie zukünftig entsprechende Symptome und Verhaltensauffälligkeiten beim Säugling bzw. in der Eltern-Kind-Interaktion gelassener und fundierter einschätzen können. Einen Schwerpunkt bildet die Unterstützung der Eltern in ihren intuitiven und co-regulatorischen Fähigkeiten. Sie lernen erste Interventionsansätze in der Beratung und Begleitung der Eltern kennen. Außerdem werden Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Fachleuten und den frühen Hilfen vorgestellt.

 

Lernziele:

Symptomatik, Ursachen und Definition von Regulationsstörungen
Kindliche und elterliche Risikofaktoren
Vorstellung der Störungsbilder Exzessives Schreien, Ein- und Durchschlafprobleme sowie Fütterstörungen
Erste Interventionen u.a. bei Schlafstörungen und exzessivem Schreien
Förderung der Eltern in ihren intuitiven und co-regulatorischen Fähigkeiten
Grundlagen der Verhaltensbeobachtung der Eltern-Kind-Interaktion anhand von Videobeispielen

Veranstalter: Bensberg Akademie

Die Fortbildung ist geeignet im Sinne des § 7 BerO für Hebammen NRW.

Mit Inkrafttreten des neuen Hebammenhilfsvertrags gilt für Neuanfängerinnen und alle die noch kein QM-Handbuch führen, die Pflicht zum Qualitätsmanagement (QM) und der damit verbundene Nachweis einer QM-Fortbildung. Unsere Fortbildungen liefern Ihnen ebenfalls QM-Punkte. Um zu erfahren, wie viele QM-Punkte bei der von Ihnen gewünschten Fortbildung erreicht werden können, sprechen Sie uns gerne einfach an.

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